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Am 21. Juni wird Sommersonnenwende gefeiert. Diese markiert das offizielle Ende des Frühlings und den Beginn des Sommers oder, anders gesehen, die Mitte des Sommerhalbjahres.


Die Sommersonnenwende ist das Gegenstück zur Wintersonnwende (21. Dezember) und markiert die Mitte des Sommerhalbjahres. Die Kelten nannten das Fest am 21. Juni „Alban Hevin“ und durch die Christianisierung wurden die Feiern zu Ehren des Heiligen des 24. Juni (Johannes der Täufer) gewidmet.

Zur Sommersonnenwende erreicht die Kraft der Sonne und die Tageshelligkeit ihren Höhepunk und wir feiern den längsten Tag des Jahres. Gleichzeitig findet der Wendepunkt statt, ab dem die Tage wieder kürzer und die Nächte wieder länger werden. Die Natur steht in ihrer vollen Pracht, Pflanzen tragen Blüten und Früchte, alles wächst und gedeiht.

Sonnwendfeuer, © TVB Wildschönau, Tom Klingler
Sonnwendfeuer im Großarltal, © TVB Großarltal

Bräuche zum Fest

Die Sommersonnwende wurde bei den Kelten ganz ausgiebig gefeiert. Meist dauerte die Feier 12 Tage lang.
Es war ein Dankesfest für die herrliche Sommerzeit, mit all ihrer Fülle und dem Überfluss. Es war die sorgloseste Zeit des Jahres, da die Menschen wirklich ausreichend zu essen besaßen. Man bedenke, dass die Versorgung mit Nahrungsmitteln in früheren Zeiten sehr stark von den Jahreszeiten abhängig war und im späten Winter viele Menschen verhungert sind, weil nicht mehr ausreichend Nahrung vorhanden war.

Somit war diese Feier im Sommer für die Menschen besonders wichtig war. Niemand musste sich Sorgen ums Überleben machen, niemand musste hungern. Das Mittsommerfest war somit ein Fest der Freude und des Dankes. Und auch das Mittsommerfeuer war ein Dankes- und Freudenfeuer. Es wurde (im besten Fall Paarweise) rund um das Feuer getanzt. Die Frauen trugen Kränze und Gürtel aus Pflanzen und Kräutern.

Sonnwendfeuer, © TVB Wilder Kaiser
Sonnwendfeuer Wildschönau, © TVB Wildschönau

Sonnwendkräuter

Für alle Kräutersammler sei gesagt, dass dieses Fest ein Höhepunkt für viele Pflanzen ist. Die Sonnenenergie ist jetzt am höchsten in den Pflanzen gespeichert, und besonders in der kalten dunklen Winterzeit sind das Pflanzen, die heilsam auf Seele und Körper wirken und ihr gespeicherte Sonnenenergie abgeben.
Zu den bekanntesten Pflanzen gehört an erster Stelle das Johanniskraut, das vor allem antidepressiv und entzündungshemmend ist. Weitere wichtige Kräuter: Arnika, Beifuß, Eisenkraut, Kamille, Holunderblüten, Schafgarbe, Gundelrebe,…

Sommersonnenwende – Feiern in Österreich

In vielen Orten in Österreich wird an den Tagen um oder kurz nach diesen Termin ordentlich gefeiert. Hier eine kleine Auswahl an besonderen und schönen Sonnwendfeiern:

Großarltal: 40-Jahr-Jubiläum Sonnwendklöcken am 25. Juni mit Feldmesse und Festumzug: Traditionelles Sonnwendklöcken der Großarler Klöcker und Herreiter auf dem Marktplatz von Großarl mit anschließendem Brauchtumsabend mit Musik und einer Trachtengruppe.  „Berge in Flammen“ Sonnwendfest am 17. Juni

Montafon: Sonnwendfeiern im Montafon am 24. Juni

Wilder Kaiser (in Ellmau nur bei Schönwetter): Beginn 21 Uhr 30, Sonnwendfeuer am 24. Juni

Wildschönau: Sonnwendfeier am 24. Juni in Marktbachjoch Niederau, Beginn 18 Uhr

Sonnwendfeuer, © Norbert Span, Montafon Tourismus GmbH, Schruns
Sonnwendfeuer Wilder Kaiser, © TVB Wilder Kaiser