Tolle Wandermöglichkeiten, frischer Apfelstrudel aus dem Holzofen und äußerst sympathische Hüttenbetreiber. Die Bertahütte hat alles, was ein lohnendes Ausflugsziel ausmacht.

Mit dem 19. Mai ist die Bertahütte (1.567 Meter Seehöhe) in die Sommersaison 2018 gestartet. Geöffnet ist täglich bis Mitte / Ende Oktober (abhängig vom der Wetter). Wer sich aktuell auf den Weg zur Bertahütte macht, wird von einer blauen Pracht aus Vergissmeinicht und Akeleien am Weg begleitet. Die Ferlacher Spitze ist bereits schneefrei und auch die Tour zum Mittagskogel ist (abgesehen von einigen kleinen Schneefeldern) bereits wieder begehbar. Wer es hingegen gemütlicher angehen möchte, bleibt einfach bei der Hütte. Hat man ja mit dem Aufstieg vom oberen Parkplatz auch bereits einige Höhenmeter zurückgelegt. Besonders wagemutige Alpinisten können sich auch am Nord-Ost-Grat auf den Mittagskogel versuchen. Der Weg ist allerdings schwer und nicht gesichert (auch an einigen Kletterstellen). Trittsicherheit, alpine Erfahrung und Schwindelfreiheit sind ein Muss, für alle, die sich entlang der Trittspuren anderer Wanderer auf dem unmarkierten Weg bis zum Gipfel vorkämpfen möchten.

Die Bertahütte zählt auch 2018 wieder zu den am Hüttenkult teilnehmenden Gastgebern. Als Spezialität steht wieder der hausgemachte Apfelstrudel nach Ururomas Rezept auf der Speisekarte,. Hüttenwirtin Gisela Höher serviert ihn ihren Gästen wahlweise mit Schlagobers oder Vanilliesauce. Hüttenwirt Ferdi Messner empfiehlt dazu ein Schnapserl von der Ferlacher Lerche – als Verdauungshilfe sozusagen. Veranstaltungstechnisch steht 2018 auch wieder ein Hüttenkirchtag in der Sommersaison auf dem Programm. Der genaue Termin dafür wird noch bekannt gegeben wird.

Eine Nacht auf der Hütte

Wer die Sommersaison einmal für eine urige Hüttenübernachtung nutzen möchte, ist auf der Bertahütte ebenfalls bestens aufgehoben. Party bis in die späte Nacht ist aber nicht angesagt, da ab 22 Uhr Hüttenruhe einzuhalten ist. Haben sich schließlich die anderen Gäste, die frühmorgens zu einer weiterführenden Wanderung aufbrechen, eine erholsame Nachtruhe verdient. Ein Tipp noch zur Übernachtung: es gilt den eigenen Hüttenschlafsack mitzunehmen. Saubere Bettlaken werden zwar auch offeriert, dafür wird jedoch ein Aufpreis verrechnet. Tipps, was man sonst noch so alles für eine Hüttenübernachtung in den Rucksack packen sollte, gibt es hier.